Der Linux-DVB-Treiber
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Eine wichtige Voraussetzung fuer die Verwendung des
Linux-DVB-Treibers sind die Quellen des aktuell auf dem System
verwendeten Kernels, die sollte man also gegebenenfalls 
installieren.

Der Linux-DVB-Treiber steht zum Download unter
linuxtv.org/download/dvb zur Verfuegung.

Nach dem Download dieser Datei legt man zunaechst mit

mkdir vdr

sowie 

cd vdr ein neues Verzeichnis an und wechselt in dieses.

Der Befehl

tar xvzf /tmp/siemens_dvb-0.8.1.tar.gz

packt das Treiber-Archiv aus.

Als naechstes wechselt man mit 

cd dvb/driver

in das Verzeichnis der Treiber-Sourcen und startet schliesslich
mit 

make

die Uebersetzung. Um den Treiber zu laden, genuegen danach

su

sowie

make insmod

wobei man sich mittels "su" Root-Rechte verschafft. Nach dem
Laden des Treibers sollte an einem an die DVB-S-Karte
angeschlossenen Fernsehgeraet bereits ein Kanal wiedergegeben
werden. Fuer einen ersten Test der Aufnahme- und
Wiedergabe-Funktion kann man mit

cat /dev/video > dateiname

einige Minuten aufzeichnen und -- nachdem man die Aufzeichnung
mit Ctrl-C abgebrochen hat -- mit

cat dateiname > /dev/video

wiedergeben. Damit man die Software auch von normalen
Benutzer-Accounts aus starten kann, empfiehlt es sich, mit

chmod o+rw /dev/video*

die Zugriffsrechte auf die Video-Devices zu erweitern.

Abschlieend sollte man mit Ctrl-D die mit su begonnene
Root-Sitzung beenden.

