Pentium-II-Info-Programm (c) c't/Andreas Stiller, V 1.12 Mai 00
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ctp2infw.exe	 ; Programm fr Windows (95/98/NT/2K)
ctp2info.exe     ; Programm fr DOS  		 
direct95.vxd	 ; Treiber fr Windows 95/98
directNT.sys	 ; Treiber fr NT 4.0/2K
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ctP2info gibt Informationen ber Pentium-II/III-Prozessoren aus. 
Version 1.15 nun auch fr K6, Athlon und Pentium 4. 


Bei lteren  Pentium-II-Prozessoren (Klamath) kann es auch testen, 
ob die Fehlerkorrektur (ECC) vorhanden und eingeschaltet ist. Darber lassen sich geflschte
Pentium-II-300-Prozessoren entlarven. Echte 300-MHz-Prozessoren
verfgen immer ber eine solche ECC (siehe Intel Pentium II
Specification Update, Intel #243337), geflschte 366er und 233
im Regelfall nicht. Es gibt zwar (selten) auch
266-MHz-Prozessoren mit ECC, die sind aber zu
teuer und lohnen sich daher fr die Flscher nicht.

Zum ECCTest: Button ECCcheck unter Windows drcken oder Parameter /L2 unter DOS eingeben. 


Pentium-II-Deschutes-Prozessoren ab 333 MHz und  alle Pentium-III-Prozessoren 
untersttzen immer ECC, teilweise ist es aber vom BIOS abgeschaltet.

Neu an Version 1.10 
Coppermine-Prozessoren werden erkannt und die Cache-Eigenschaften korrekt ausgegeben 
Ausgabe von Microcode-ID und Platform-ID
Bei Pentium-III-Katmai-Prozessoren berprft ctp2info, ob ein Microcode-Patch fr 
Erratum E56 installiert ist und gibt eine entsprechende Meldung aus. 

1.11 testet bei Pentium III auf den Fehler " MOVD after Zeroing Instruction", 
der allen bisherigen Pentium II/III-Prozessoren innewohnt. Beim Pentium III ist er im
Intel Specification Update 244453 unter den Fehlernummern E25 und  E59 verzeichnet.
1.12 testet auch alle anderen Pentium II.  

Version 1.12 zeigt zustzlich die ab Modell 8 (Coppermine) definierte Brand-ID an:
 
1: Celeron 
2: Pentium III 
3: Xeon 

und gibt die Order Nummer des Intel Specification Update fr den vorgefundenen Prozessor aus unter der 
dieses Dokument auch auf dem Intel-FTP-Server zu finden ist, zu finden unter


http://developer.intel.com/design/processor/

In den Specification Updates finden Sie auch die Erklrung zu den Errata.

Version 1.15 nun gibt zustzlich Informationen zum Pentium 4 aus und auch zu Board & BIOS, soforn das BIOS DMI (Desktop Management Interface) untersttzt. Es testet ferner, ob die vorhandenen Rechenenheiten MMX, SSE, SSE2, 3Dnow! und 3Dnow! unter dem aktuellen Windows-Betriebssystem auch funktionieren. 




Parameter (nur DOS-Version)
ohne: automatisch deutsch/englisch/hollndisch
/US:  amerikanisch/englische Ausgabe
/GR:  deutsch
/NL:  hollndisch

/ECC=[x:]on/off : schaltet ECC [fr Prozessor x] ein oder aus.
Weitere Informationen nur fr Insider
/EXT: Mehr Informationen ber den L2-Cache
/FEA: Anzeige der Feature-Bits (CPUID)
/CR4: Anzeige des CR4-Registers (neu ab V 1.8)
/L2 : Mit L2-Test bei Klamath (ab V1.10) 

Ab Version 1.5 luft ctp2info auch unter
NT und vermag bei Mehrprozessorsystemen, jeden einzelnen
Prozessor zu analysieren. Voraussetzung ist nur, da man als
Administrator oder User mit Treiberladerechten eingeloggt ist, da
ctp2info dazu (dynamisch) den Treiber directnt.sys laden mu.
Ferner wurde unter Windows die Taktmegenauigkeit erhht, die
jetzt der DOS-Version nicht mehr nachsteht.
Auerdem lt sich mit V1.5 die ECC-Prfung des L2-Caches ein und
ausschalten.

Version 1.6 bgelt einen Bug von Windows 98 aus, welches im
Unterschied zu Windows 95 nicht in der Lage ist, einen
VXD-Treiber von einem vorgegebenen Pfad zu laden. ctp2info machts
daher wie alle andern auch - es kopiert den Treiber ins
Systemverzeichnis.

Wenn unter NT sich der Treiber auf einem Netzlaufwerk befindet,
weigert sich NT, ihn zu laden. In diesem Fall kopiert ctp2info
den Treiber directNT.sys ebenfalls ins Systemverzeichnis.

V 1.6 kennt jetzt auch Xeon, Celeron/Mendocino und
PPRO-Overdrive.

### PII-Fakes mit 400 und 450 MHz

Version 1.6 gab bei 400 und 450 MHz Typen gibt es einen Warnhinweis,
da man berprfen mge, ob der Prozessor auch mit 300 oder 350 MHz luft.
Leider hat sich herausgestellt, da alle neueren
400/450-Versionen ebenso wie die als 266er und 300er (66 MHz
Systemtakt) vermarkteten mit festem Teilerverhltnissen von 4
bzw. 4,5. Die lassen sich per Software nicht von echten 400er und 450ern
unterscheiden (Systemtakt 100MHz).

Version 1.7 gibt daher nur die Meldung aus, da ctp2info zwischen
diesen Versionen nicht unterscheiden kann. Wenn allerdings das
Board auf automatische Takterkennung eingestellt ist, aber ctp2info
als Defaulttakt 66 MHz ausgibt, drfte es sich um eine Flschung
handeln.

(SL2W8/SL2YK ist ein Deschutes Step 2, der als 300 MHz vermarktet wird)
(SL2W7 ist ein Deschutes Step 2, der als 266 MHz vermarktet wird)

Unter /EXT gibt ctp2info auch die Belegung der MTRRs aus (Memory
Type Range Register). Falls hier kein MTRR fr den Linearen Frame
Buffer (mit Addresse zwischen 2000 0000 und F000 0000) zu finden
ist, wurde der Prozessor vom Grafiktreiber nicht richtig
konfiguriert. Das verlangsamt die Grafikausgabe erheblich.

Version 1.8 kennt neuere Celerons, sowie Pentium III und Pentium III
Xeon und gibt - falls eingeschaltet - die Seriennummer aus.

Fragen, Anregungen, Kritiken => Andreas Stiller, as@ct.heise.de

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