--------------------------------------------------------------------
                           Q I C   8 0   F A Q
--------------------------------------------------------------------

                                                           Release 3


                                                      internal v1.10
                                                          18.05.1994
(c) 1993,1994 Gunther Schlegel, 2:245/6609.18@FIDONET


Inhaltsverzeichnis
------------------

1. Einleitung
   ----------
   1.1 Was lese ich hier eigentlich ?
   1.1.1 Ein paar Takte zur QICFAQ03
   1.2 Legal Stuff
   1.3 Was ist eigentlich ein QIC-Streamer ?
   1.4 Noch was zum Gebrauch der FAQ
   1.5 Wie kriege ich die aktuellste Version?

2.0 Anschluss eines QIC-Streamers
    -----------------------------
   2.1 Fragen und Antworten zum Einbau
   2.1 Software
   2.2 Formatieren
   2.3 Komprimierung
   2.4 Betriebssysteme
   2.4.1 MS-DOS
   2.4.2 OS/2
   2.4.3 Novell DOS 7
   2.5 Adaptec 1542/B/C/CF
   2.6 Longshine LCS 6625
   2.7 Baender
   2.8 Externe Streamer
   2.9 Troubleshooting

3.0 Die einzelnen Geraete
    ---------------------
   3.1 IOMEGA Tape 250
   3.2 Conner und Archive
   3.3 Colorado
   3.4 Irwin etc.

4.0 Fragebogen und Ausfuellvorschlag
    --------------------------------

5.0 History
    -------
   5.1 Ich gebe hier kurz an was ich geaendert habe, damit man
       nicht unbedingt alles neu lesen muss


--------------------------------------------------------------------
1.0 Einleitung
--------------------------------------------------------------------


1.1 Was lese ich hier eigentlich?

Eine FAQ, das heisst 'Frequent Asked Questions'. Diese FAQ soll
Einsteigern, sich gerade einen Streamer gekauft haben bei der
Installation helfen, Kaufberatung leisten und den Leuten, die schon
ein derartiges Geraet besitzen, bei der Optimierung ihres Systems
helfen. Die FAQ beschaeftigt sich sowohl mit der Hardware als auch
mit der notwendigen Software.
Sie wurde aufgrund eines Fragebogens, der im Dezember 1993 zum
erstenmal in den Echos HARDWARE.GER, IBM.GER und STORAGE.GER
des Fido-Lite gepostet wurde, und den viele Leute beantwortet haben,
erstellt. Euch allen ein herzliches Danke! Fuer Anregungen,
Vorschlaege, Hints, Tips, Bugmeldungen habe ich unter
2:245/6609.18@FIDONET immer ein offenes Ohr.
Vielen Dank an alle, die mir geholfen haben und nun viel Spass beim
lesen.

                                                  Gunther Schlegel

1.1.1: Ein paar Takte zur QICFAQ03
       ---------------------------

Ich habe ein paar Requestadressen fuer Patches etc. angegeben.
Natuerlich gibt es die Files auch woanders, aber man kann sich so
die Nachfrage in der REQUEST.GER ersparen. Ob sie tatsaechlich
(noch) da sind habe ich nicht geprueft, aber die Filenamen stimmen
allemal, so dass es sich finden lassen sollte.

Mit Genehmigung von Michael Hohner habe ich relevante Teile aus der
GERFAQ18, der deutschen FAQ zu OS/2 von Michael Hohner
@2:2490/2520.17, uebernommen und auch den Rest des OS/2-Teiles neu
gefasst. Der Bereich ist gekennzeichnet und das Copyright liegt
weiterhin bei Michael. Vielen Dank!
Und an all die Leute, die mir eben zu OS/2 geschrieben hatten: Ich
hoffe ihr seit jetzt einigermassen damit einverstanden.

Ich hatte bem letzten Release nach Sysops gefragt, die die FAQ auf
Hold legen. Ein paar haben sich gemeldet, und ich habe erstmal
nicht reagiert um das in einem Abwasch zu erledigen. Dann war ich
in Urlaub und meine Putzfrau hatte freie Hand. Ich habe das
unbestimmte Gefuehl, das hinterher weniger Zettel um den Computer
herum lagen. Sollte also jemand vergessen worden sein --> Mail an
mich und beim naechsten mal ist alles besser. Neue Nodes suche ich
aber fuers erste nicht. Es geht wohlgemerkt nur um Leute denen ich
die FAQ schicke, zum DL anbieten darf sie natuerlich jeder.

Wie immer seid Ihr alle herzlich zum korrigieren eingeladen.

                                                 Gunther Schlegel


 1.2 Legal Stuff

Diese FAQ unterliegt dem Copyright und darf ohne mein Einverstaendtnis
weder veraendert, noch auf ein anderes Medium uebertragen werden.
Diese FAQ ist Freeware, dass heisst die Benutzung ist kostenlos und
die Verbreitung via Mailbox oder Diskette und natuerlich auch
Streamerband ;-) ist erwuenscht. Fuer die Weitergabe dieser FAQ darf
kein Geld verlangt werden. Diese FAQ darf nicht in gedruckter Form
weitergegeben werden oder auf nicht digitale Datentraeger, z.B.
Mikrofilm ueberspielt werden. Sharewarehaendler duerfen die FAQ nur
nach meiner schriftlichen Genehmigung in ihr Programm aufnehmen. Die
FAQ darf nicht auf CDs gepresst werden. Der Filename heisst
QICFAQ??.TXT, wobei die Fragezeichen fuer die Versionsnummer mit 2
Stellen steht. Diese Notation ist verbindlich, auch fuer gepackte
Files.

Haftungsausschluss
~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Ich garantiere nicht fuer die Wahrheit und Richtigkeit der Tips.
               ^^^^^
Ich bin unter keinen Umstaenden fuer Schaeden haftbar, die sich aus der
Umsetzung der hier zusammengefassten Tips ergibt. Dies schliesst den
Verlust von Geschaeftsgewinnen, die Unterbrechung geschaeftlicher
Ablaeufe, den Verlust von Daten sowie alle weiteren materiellen und
ideellen Verluste und deren Folgeschaeden ein und gilt selbst dann,
wenn ich bereits auf die Moeglichkeit derartiger Schaeden hingewiesen
worden bin.

Wird ein aus dieser FAQ entnommener Tip umgesetzt, so erklaert der
Benutzer sein Einverstaendnis mit dem zuvor genannten Garantie- und
Haftungsausschluss.

Warenzeichen
~~~~~~~~~~~~

Die im folgenden erwaehnten Software- und Hardwarebezeichnung sind
in den meisten Faellen eingetragene Warenzeichen und unterliegen als
solche den gesetzlichen Bestimmungen.



1.3 Was ist eigentlich ein QIC-Streamer ?
    -------------------------------------

Streamer sind Laufwerke fuer spezielle Datenkassetten, die zwar eine
hohe Kapazitaet, andererseits aber auch eine 'miserable' Zugriffszeit
haben. Sie eignen sich zum erstellen von Sicherheitskopien (Backups)
mittels einer speziellen Backup-Software. QIC steht fuer Quarter Inch
und bezeichnet die Hoehe der Kassette. Das
QIC80XL-Aufzeichnungsformat besteht aus 28 parallelen Spuren a 150
Bloecken, die der Reihe nach bearbeitet werden. QIC-Streamer sind
in der Regel so gross wie ein 3.5" Diskettenlaufwerk und werden
intern in den Computer eingebaut und an den Diskettencontroller
mittels eines Y-Kabels angeschlossen. Es gibt auch externe Modelle,
die an die parallele Schnittstelle eines PCs angeschlossen werden.
Im Laufe der Zeit entstanden mehrere QIC Standards:

QIC40:    40MB
QIC40XL:  60MB
QIC80:    80MB
QIC80XL: 120MB

Zur Zeit werden fast nur noch 120MB-Streamer angeboten. Es ist
allerdings schon ein 250MB-Geraet auf dem Markt. Zur
Groessenbezeichnung: Es hat sich unter den Herstellern eingebuergert,
die Kapazitaet eines komprimierten Backups als Groesse des Streamers
anzugeben. Dabei gehen sie von einer Kompression von 1:2 aus. Aus
120MB-Geraeten werden so 250MB-Streamer. Da diese Kompressionsrate in
der Regel aber nicht erreicht wird, wird in dieser FAQ grundsaetzlich
die unkomprimierte Kapazitaet angegeben. Wenn es nicht ausdruecklich
anders angegeben ist, beziehe ich mich auf 120MB-Geraete und Baender.


1.4 Noch was zum Gebrauch der FAQ
    -----------------------------

Es ergibt sich die Situation das ich Probleme der einzelnen Geraete
eroertere, die auch auf andere Modelle zutreffen und somit in den
allgemeinen Teil gehoeren, dort aber noch nicht auftauchen. Es
schadet also keinesfalls auch mal in die Bereiche der Geraete zu
gucken, die man gerade nicht besitzt.


1.5 Wie kriege ich die aktuelleste Version?
    ---------------------------------------

Neue Versionen gibt es etwa alle 2 Monate, je nachdem wie ich Zeit
habe und was sich so an Neuheiten ergibt. Auf Anfrage teile ich
auch die aktuelle Versionsnummer mit, ich verschicke das FAQ aber
grundsaetzlich nicht per NM. Stattdessen kann man sie bei einigen
Boxen requesten, das Magic heisst QICFAQ:

Fuer Leute mit Pointliste: Bei der OUTDOOR BBS, 2:2410/105.12
(+49-30 37463787), jeder, nicht von 5:00-8:00 und 0:00 bis 0:05
Ansonsten:
Heinz Stelzig, 2:2476/405
Dietmar Hartmann, 2:2446/231
Michael Psenicka, 2:2480/827



---------------------------------------------------------------------------
2.0 Der Anschluss eines QIC-Streamers
---------------------------------------------------------------------------

2.1 Fragen und Antorten zum Einbau
    ------------------------------

Im folgenden werden nur interne Modelle behandelt.


F: Wo wird der Streamer am besten eingebaut?
A: In einem freien Einbauslot. ;-) Einige Streamer sind nicht sehr
   gut abgeschirmt. Wenn man beim Formatieren Probleme kriegt,
   sollte man ruhig einen anderen Slot ausbrobieren.

F: 3.5" oder 5.25"?
A: Das ist sogesehen egal. Bei 5.25" braucht man natuerlich einen
   Einbaurahmen.

F: Ich habe einen Plastikeinbaurahmen. In der Anleitung steht etwas von
   'Erdung'?
A: Auf jeden Fall den Streamer erden. Die meisten haben dazu extra eine
   Buchse, an die man ein Erdungskabel anschliessen kann.  Ansonsten
   kann es beim Formatieren zu schlechten Ergebnissen kommen.

F: Und was mache ich mit den Kabeln?
A: Der Streamer braucht zwei Anschlusskabel. Eins fuer den Strom
   des Motors. Dafuer gibt es zwei Standards, Streamer haben i.d.R.
   kleine Anschlussbuchsen, wie auch die 3,5" Diskettenlaufwerke.
   Ein Adapter (Y-Kabel) sollte dem Streamer beiliegen. Viele neue
   Netzteile haben auch aber schon Kabel mit den richtigen kleinen
   Steckern. Die Stecker sind verpolungssicher.  Das Datenkabel wird
   mit dem Floppyausgang des Controllers verbunden. Das Datenkabel zu
   den Floppies wird in die Buchse auf dem Kabel zwischen Controller
   und Streamer gesteckt. Allerdings sind diese Y-Kabel nicht immer
   der Weisheit letzter Schluss.

F: Muss ich den Streamer im Setup eintragen?
A: Nein. Das geht grundsaetzlich nicht.

F: Und welche Laufwerksbezeichnung hat dann der Streamer?
A: Gar keine. Er wird nur von speziellen Backupprogrammen angesprochen.

F: Ich habe eine spezielle Controllerkarte fuer den Streamer.
A: Dann hast Du einen Haufen Kohle. :-) Lass die Floppies in Ruhe und
   schliess den Streamer direkt daran an. Neben der hoeheren
   Geschwindigkeit haben die Controllerkarten auch den Vorteil von
   niedrigeren Fehlerquoten, dergleiche Effekt tritt bei hochwertigen
   Controllern (z.B. Adaptec) auf.

F: Wierum muss ich den diese Kabel stecken?
A: Die erste Leitung ist farblich markiert. Auf den Platinen steht neben
   den Pfostenleisten meisten eine 1. Einfach passend
   ineinanderstecken.

F: Wenn ich es aber doch falsch mache?
A: Dann funktioniert zwar nichts, aber bei den Datenkabeln geht auch
   meistens nichts kaputt. Bei einem falsch eingestecktem Stromkabel
   ist der Streamer allerdings danach 'platt'. Mit etwas Glueck
   wird er aber auf Garantie umgetauscht. ;-)

F: Wie laut ist ein Streamer?
A: Es gibt wohnzimmertaugliche Modelle und Krachmacher. Eine Wertung findest
   Du bei den einzelnen Geraeten.


F: Ich mache direkt Naegel mit Koepfen und moechte deshalb einen
   Controller fuer 2.88MB-Laufwerke einbauen. Mein Bios
   unterstuetzt diese Laufwerke noch nicht, und ein Controller mit
   eigenem Bios ist mir zu teuer. Funktioniert das?
A: Allen Unkenrufen zum Trotz: Das funktioniert! Der Streamer
   braucht das BIOS nicht.


2.2 Software
    --------

Ich kenne bei weitem nicht jede Software... und bin fuer Ergaenzungen
dankbar. Dies ist der Stand der Dinge:

Conner Backup Basics: Ein Programm, dass nur die Grundfunktionen beherscht,
es kann nur die ganze Platte auf einmal sichern. Es gibt eine
Version fuer DOS und eine fuer Windows.

CP-Backup: Viele Funktionen, viele gute und viele schlechte Erfahrungen,
insbesondere mit aelteren Versionen vor V8 (bei den PC-Tools/DOS ist die
V9 aktuell), und insbesondere bei IOmega-Streamern. Da CP-Backup
V7.2 allerdings von IOmega mitgeliefert wird, hat es dort auch eine
besonders hohe Verbreitung, so dass eine definitive Aussage
statistisch gefaehrdet waere. Es gibt eine DOS und eine
Windows-Version. Die Backups sind zueinander kompatibel, allerdings
wurde die Passwortberechnung mit der Version 8/Dos geaendert und
die Windows-Version unterstuetzt die alten Backups nicht mehr, wenn
sie mit einem Passwort geschuetzt wurden. Man kann aber problemlos
unter Windows sichern und im Notfall unter Dos zuruecklesen.
Central-Point-Backup verfuegt zusaetzlich ueber ein eigenes, zum
QIC-Format inkompatibles Aufzeichnungsformat, das insbesondere bei
einem Backup ueber mehrere Baender hinweg sicherer ist, da es das
Inhaltverzeichnis der Sicherung auf jedem Band speichert, so dass auch
nach dem Verlust einzelner Baender der Rest wieder hergestellt werden
kann. CP-backup zeigt beim Formatieren die Anzahl der defekten Bloecke
an.

Wenn CP-Backup partout nicht mit dem 2.88Mbit-Controller arbeiten
will kann man auch die CPBACKUP.CFG patchen:

[PCBSIG]800
...
[DRATE]4   <---- Hier steht sonst 1, einfach aendern


Norton Backup: Funktionsumfang gross, vergleichbar mit CP-Backup, es
wurden bis jetzt keine Probleme berichtet.

QICSTREAM: Die herstellereigene Software von Archive/Conner. Aktuelle
Version ist die 3.0XL. Kann auch komprimierte Backups der PC-Tools im
QIC-Format (zumindest bis V8) lesen.  CP-Backup erkennt aber
komprimierte Qicstream-Sicherungen nicht an.  Entgegen einem
weitverbreitetem Geruecht ist QICSTREAM keine Shareware. Zeigt beim
Formatieren die defekten Bloecke nicht an.  Qicstream laeuft nicht
unter OS/2. Die Entwicklung ist eingestellt worden, mit neuen
Versionen ist nicht mehr zu rechnen.

TAPE: Dos-Programm fuer Colorado-Streamer. Findet sich in vielen
Mailboxen. Funktioniert auch mit IOMega-Geraeten, nicht jedoch mit
Streamern von Conner/Archive/etc. Zeigt beim Formatieren die
defekten Bloecke nicht an. Aktuell ist die Version 4.03, 315KB.

QBackup: Von Iomega fuer die eigenen Geraete entwickelt. Ein Test
steht noch aus, Erfahrungsberichte sind jederzeit willkommen. Man
kann es fuer etwa 80,- DM bei IOmega beziehen. Unter OS/2 soll es
Probleme machen.


EZ-Tape: Irwin-Software, aktuell ist die 3.1 fuer Windows. Soll
allerdings oft abstuerzen und dabei das ganze System killen.

Novaback: Eine neue Software fuer OS/2, unterstuetzt AT-Bus und
SCSI-Streamer. Unterstuetzt auch 1Mbit/s-Controller. Kein
PM-Programm, kostet ca. 300,-- DM. Soll schnell sein, allerdings
nur bei abgeschalteter Kompression.

Backmaster: Ein spezielles Programm fuer OS/2 und HPFS.

F: Welche Version ist aktuell?
A: Die 1.01A.

F: Ich habe noch die alte Version 1.01. :-(
A: Dann solltest Du BMPT101A.ARJ bei 2:2490/1988 (oder woanders)
   requesten. Das ist der Upgrade-Patch.

F: Und was bringt die neue Version?
A: Ein Fehler in der Behandlung mancher EAs wurde gefixt.

F: Was sind denn EAs?
A: Siehe OS/2-Teil.


F: Unterstuetzt BM denn auch meinen Streamer.
A: BM unterstuetzt alle gaengigen Modelle. Allerdings gibt es
   mit aelteren Archive-Streamern schon mal Probleme, die neueren
   von Conner arbeiten aber problemlos.

F: Gibt es eine Demo?
A: Ja, sie sichert aber nur 5MB auf einmal. Gibt es in jeder
   besseren OS/2-BBS oder auf der Hobbes-CD. Die Vollversion
   kostet ungefaehr 150,-- DM,

F: Ich habe einen IOmega Tape 250 mit 1Mbit/s-Controller. Bei
   Backmaster ist aber kein Geschwindigkeitsgewinn festellbar.
A: Das ist richtig. BM unterstuetzt den IOmega nur im
   Standardmodus. Abhilfe schafft ein Treiber von einem
   Fremdanbieter. Er heisst FTDRV02.ARJ, gibt es u.a. bei obiger
   Adresse.

F: BMREST funzt bei mir nicht, wenn ich von Diskette gebootet habe.
A: Dann trag mal folgendes in die CONFIG.SYS von OS/2 ein:
   MEMMAN=SWAP,PROTECT
   SWAPPATH=C:\OS2\SYSTEM 2048 4096


Fastback/2: Ein neues Programm fuer OS/2. Die bisherigen Versionen
fuer DOS/Win etc. haben in Europa nur geringe Bedeutung erlangt. Es
unterstuetzt Floppie- und SCSI-Streamer, sowie auch
Highspeed-Controllerkarten, scheint aber gerade in diesem Bereich
noch mit Bugs behaftet zu sein.


FTape0.9.8a: Fuer Linux. Getestet mit einem Conner-Streamer.



2.2 Formatieren
    -----------

F: Wie lange dauert die Formatierung?
A: Etwa 2 Stunden mit Pruefung

F: Muss ich ueberpruefen?
A: Das solltest Du auf jeden Fall tuen, da in den seltensten
   Faellen das ganze Band 100% in Ordnung ist.

F: Wieviele defekte Bloecke sind den normal?
A: Wenige. Zwischen 0 und 20 werden von vielen erreicht, andere kommen
   aber auch auf 100 und mehr. Wenn das der Fall ist, sollte man:
   a) andere Baender verwenden (siehe: Baender)
   b) zum formatieren alle Treiber etc. rausschmeissen und den
      Computer 'nackt' betreiben
   c) einen anderen, qualitativ besseren Disketten-Controller
      ausprobieren

   und wenn das alles nicht hilft:
   d) den Anschluss / Einbau des Streamers ueberpruefen, das Geraet
      erden, oder einfach mal die Geraete anders in das Gehaeuse
      einsortieren.
   d) wenn die Neigung zu Fehlern stetig zunimmt: Geraet reinigen...
      scheint aber kaum einer je gemacht zu haben.

F: Wie oft muss ich formatieren?
A: So selten wie moeglich. Also bei neuen Baendern, bei Problemen
   mit alten Baendern, und wenn ein altes Backup geloescht werden
   soll.

F: Was ist denn mit den vorformatierten Baendern?
A: Sie sind teurer und sparen eine Menge Zeit. Bei der Verwendung sollte
   man zumindest am Anfang mit Pruefung sichern. Wenn es dort zu
   vielen Fehlern kommt, insbesondere wenn nicht korrigierbare dabei
   sind, sollte man das Band selbst neu formatieren.

F: Ich habe immer viele fehlerhafte Bloecke. Ist es da nicht besser
   vorformatierte Baender zu nehmen?
A: Viele Fehler sind eher auf das Geraet zurueckzufuehren oder den
   Anschluss zurueckzufuehren.  Von daher duerfte das nicht sehr
   viel nuetzen.

F: CP-Backup findet den Bandkopfabsatz nicht mehr. Was soll ich tun?
A: Mit einem anderen Programm formatieren. Oft laesst sich ein Band so
   reanimieren.



2.3 Komprimierung
    -------------

F: Was ist eigentlich Komprimierung?
A: Programme und Dateien enthalten viele ueberfluessige Bits. Bei der
   Komprimierung werden diese so entfernt, dass der urspruengliche
   Zustand wieder hergestellt werden kann. Komprimierung spart also
   vor allem Platz auf dem Datentraeger. Auf komprimierte Dateien
   kann nichtzugegriffen werden, komprimierte Programme koennen in
   diesem Zustand nicht ausgefuehrt werden.

F: Und wie funktioniert das?
A: Das wuerde den Rahmen der FAQ sprengen. Informiere dich ueber die
   Huffmann-Codierung.

F: Mein Streamer verspricht mir 250MB komprimierte Kapazitaet, ich
   krieg aber nur 180MB drauf.
A: Das ist normal. Nicht alle Datenbestaende lassen sich gleich gut
   kompriemieren. Die Hersteller gehen von 1:2 auf, 1:1,5 ist aber
   deutlich realistischer.

F: Ich moechte mein Backup moeglichst schnell erstellen. Kostet mich
   die Komprimierung nicht viel Zeit?
A: Jein. Ein schneller Rechner (ab 386DX-33) schafft die
   Komprimierung meistens nebenher. Wenn der Streamer alle paar
   Bloecke anhaelt und zurueckspult, weil vom Rechner keine Daten
   mehr kommen, solltest Du weniger stark komprimieren. Windows
   verbraucht unter Umstaenden so viel Rechenzeit, das es auch auf
   486ern Probleme gibt, erst recht wenn man sich des
   Windows-eigenen Pseudomultitaskings bedient.

F: Ich wollte grosse Dateien von einem Band auf einem anderen Rechner
   einspielen. Ich habe dazu ein komprimiertes Backup gemacht. Auf dem
   anderen Computer ist ein anderes Backup-Programm installiert.  Ich
   konnte damit die Daten nicht zuruecklesen.
A: Das ist leider fast normal. Im QIC80-Standard wurde die
   Kompression nicht definiert, und jeder Hersteller tut
   deshalb was er will. Komprimierte Baender muessen mit dem
   passenden Algorhithmus zurueckgelesen werden und entkomprimiert
   werden. Ein anderes Programm verwendet moeglicherweise einen
   anderen Algorhitmus, und dann klappt das nicht. Zwischen
   verschiedenen Programmen sollte man deshalb nur unkomprimierte
   Backups austauschen.


2.4 Betriebssysteme
    ---------------

2.4.1 MS-DOS
      ------

Das hier koennt ohne Worte bleiben. ;-) Leider ist es so das die
richtigen Probleme erst mit den Betriebssystemen losgehen, die
etwas mehr leisten als MS-DOS.

2.4.1 OS/2
      ----


F: Sind Probleme zu erwarten?
A: Theorhetisch nicht, praktisch schon.

F: Kann ich DOS-Software verwenden?
A: Du kannst... vergleiche 'EAs' und HPFS

F: Kann ich Windows-Software verwenden?
A: Im Bezug auf die EAs / HPFS gilt dasselbe wie fuer die
   DOS-Versionen, allerdings funktionieren einige Windows-Versionen
   nicht richtig.

F: Was hat das mit dem HPFS auf sich?
A: Es ist ein Dateisystem fuer Festplatten. Es ist besser als FAT,
   ermoeglicht viel laengere Dateinamen, und da liegt dann auch der
   Punkt, denn DOS-Software ist auf diese Namen nicht eingestellt.


Wenn es bei der Installation Probleme gibt sollte man den Streamer
einfach abklemmen. Nach der Installation wird er wieder
angeschlossen und dann laeuft alles normal.


----------Die folgenden Punkte stammen aus der GERFAQ18 zu OS/2:---

4.8 Auf FAT-Partitionen sind die EAs in der Datei EA DATA.SF
     gespeichert.  Kann ich also so eine Partition defragmentieren
     oder mit einem DOS- Backup die EAs mitsichern?

Nein, dies ist ein Trugschluss.  Die EAs sind auch auf FAT-Partitionen
zusammen mit den Files abgespeichert.  Die Datei EA DATA.SF ist nur
ein Platzhalter, der die Sektoren, die EAs enthalten, als belegt
kennzeichnet.  Das ist notwendig, damit CHKDSK unter DOS keine "lost
clusters" meldet.  Wenn man also ein Backup zurueckspielt, ist es in
der Regel nicht mehr so, dass die tatsaechliche Position der EAs noch
mit den Verweisen in der EA DATA.SF uebereinstimmt.  Das gleiche ist
bei einer Defragmentierung der Fall.
[Guenter Stueck, 2:240/300]


9.5 Welche Streamer laufen unter OS/2?

Folgende Tabelle zeigt lauffaehige Kombinationen:

Streamer              Adapter                 Software
======================================================================
Archive XL 9250i      Floppy-Kabel            CP-Backup (DOS-Vollbild)*
Archive XL 5125E      SC499 (QIC36/02)        Sytos (DOS)*
Colorado DJ-120/250   Floppy-Kabel/FC10       Sytos+ (OS/2)
                                              Backmaster (OS/2)
Cipher 5400 AT        eigener                 Sytos+ (OS/2)
Exabyte 8200 SCSI     Adaptec 1542c           CP-Backup f. Windows 1.0 *
                                              OS/2 Adaptec-SCSI-Treiber
                                              VASPI Virtueller ASPI-Treiber
HP 35450A             Adaptec 1742a           Sytos+ (kein QFA)
                                              GTAK 2.12 (mit QFA)
HP 35470A SCSI-II     Adaptec 1542c           GTAK 2.12 (OS/2)
HP 35480A SCSI        Adaptec 1742            GTAK 2.01 (OS/2)
                                              Sytos+ (OS/2)
IOMEGA Tape250        Floppy-Kabel            CPBackup (DOS-Vollbild)*
                                              Sytos+ (OS/2)
                                              COLORADO-Softw. Tape *
Irwin 145             Floppy-Kabel an         PMTape,
                      TMC - IFSP Multi-       EzTape 2.01
                      Adapterkarte            CPBackup (DOS-Vollbild)*
Irwin PCX-250         Floppy-Kabel            EzTape-PM 3.1
Maynard HS5000        Adaptec 1542b           GTAK 2.01 (OS/2)
Sankyo CP 150SE       Adaptec 1542b           GTAK 2.01 (OS/2)
Tallgrass FS120       Floppy-Kabel            CP-Backup 8.0 (DOS-Vollbild)*
Tandberg 3500         Adaptec 1542b           GTAK 2.12 (OS/2)
                                              Sytos 1.35 (OS/2)
Tandberg 3600         Adaptec 1542b           GTAK 2.12 (OS/2)
Tandberg 3820         Adaptec                 GTAK 2.01 (OS/2)
                                              Sytos 1.35 (OS/2)
                                              Novaback (OS/2)
                      Pro Audio Spektrum 16   GTAK 2.12B (OS/2)
Wangtek 5099EK        Hostadapter PC-36       Sytos+ (OS/2)
Wangtek 5150ES        Adaptec 1542b           GTAK 2.01 (OS/2)
                      Adaptec 1522b           Sytos + (OS/2)
Wangtek 5150PK        Hostadapter PC-02       Sytos + (OS/2)
Wangtek 5525ES        Adaptec 1542b           GTAK 2.01 (OS/2)
                      Adaptec 1742A           Sytos + (OS/2)
Wangtek 51000ES       Adaptec 1542b           GTAK 2.01 (OS/2)
                                              Sytos + (OS/2)

* Die Software kann keine Files mit langen Dateinamen sowie EAs nur
eingeschraenkt sichern.



9.8 CP-Backup laeuft mit einem Floppy-Streamer nicht richtig
    in der DOS-Box

Stellen Sie

HW_TIMER         auf ON
IDLE_SENSITIVITY auf 100
IDLE_SECONDS     auf 60

Ausserdem muessen in den Diskettenlaufwerken Disketten eingelegt sein,
diese werden jedoch nicht beschrieben.

[Marcus Heinze 2:246/91.4]

-----------------------------------ab hier ist es wieder von mir--




2.4.2 Novell DOS 7
      ------------

Ist noch zu neu fuer bewertende Aussagen.

F: Ich habe Probleme mit dem Backup eines Personal Netware
   Laufwerks. QICstream bricht einfach ab.
A: Man sollte folgendes versuchen:
   1) Qicstream mit dem Schalter /WIN starten, dann belegt es
      kein EMS
   2) DMA-Handles hochsetzen



2.5 Adaptec 1542 SCSI-Controller
    ----------------------------

Der Adaptec 1542C / CF verfuegt ueber einen 1MBit/s-tauglichen
Diskettencontroller, verheisst also einen Geschwindigkeutsgewinn.
Die aeltere B-Variante hat keinen 2.88MB-Controller, kann also den
Streamer nicht bveschleunigen. Der Jumper fuer 'Dual Channel Speed'
hat eine andere Bedeutung, er ist fuer ganz alte
Diskettenlaufwerke, die nicht in der selben Geschwindigkeit lesen
und schreiben koennen.

Dem Mailaufkommen nach gibt es bei den C-Versionen weniger Probleme
als mit frueheren Modellen, beim CF wiederum weniger als beim C,
insbesondere bei externen Geraeten.

Wenn man den Streamer (und die Diskettenlaufwerke!) an den Adaptec
haengt muss man den FDD-Controller auf dem anderen Controller
abschalten. Da sich einige Controller aber nicht richtig abschalten
lassen kann es so zu Problemen kommen. In diesem Fall hilft nur der
Verzicht auf die Dienste des Adaptec :-(, ein anderer IDE-Controller
oder der Verzicht auf IDE-Festplatten.

Der Streamer braucht viel mehr 'Buszeit' als andere Zugriffe. Wenn
der Datenfluss nicht richtig klappt, was man an endlosem Gespule
des Streamers merkt, dann sollte man die Buszeit (Buson/Busoff)
anders einstellen. Unter DOS nimmt man dazu den ASPI4DOS-Treiber
und traegt folgendes in die CONFIG.SYS ein:
DEVICE=[Laufwerk\Pfad]\ASPI4DOS.SYS /N4 /F12
Dann ist allerdings die HD langsamer. Man kann es auch ohne /F12
probieren.

2.6 Longshine LCS 6625
    ------------------

Der Longshine LCS 6625 ist ein High-Speed-Controller fuer
2.88MB-FDDs. Streamer sollten daran doppelt so schnell laufen. Es
gibt positive Berichte fuer Conner-Geraete, die Benutzer anderer
Modelle haben sich noch nicht geaeussert. In einem Fall hat
CP-Backup V8/Dos die hohe Geschwindigkeit nicht genutzt, waehrend die
Sicherung bei der Verwendung von Conner Backup Basics beschleunigt
wurde.


2.7 Baender
    -------

F: Welches Band ist denn am besten?
A: Das haengt vom Geraet ab. Bei den Geraetebeschreibung findest Du
   einen kleinen Ueberblick.

F: Wie lange bleiben die Daten auf so einem Band sicher erhalten?
A: Man ist sich (wie immer) uneins. Einige Leute hatten nach mehreren
   Jahren Probleme mit dem Zuruecklesen. Diese Backups wurden
   allerdings auch nicht mit neuen 120MB-Geraeten gemacht. Bei anderen
   traten auch nach laengerer Zeit keinerlei Probleme auf.

F: Wie robust sind die Baender?
A: Hinfallenlassen etc. bekommt den gespeicherten Daten nicht
   besonders gut. Eine Neuspannung des Bandes mit der Backupsoftware
   kann dabei aber helfen.

F: Sind die Baender temperaturempfindlich?
A: Naturlich sollten Baender nicht auf der Heizung oder in der Sonne
   gelagert werden. Aber auch wenn man gerade mit Band von draussen
   hereinkommt und sofort etwas zuruecklesen will sollte man dem
   Band Zeit zum aklimatisieren geben. Z.T. lassen sich unterkuehlte
   Baendert in diesem Zustand gar nicht bearbeiten.


2.8 Externe Streamer
    ----------------

F: Wozu braucht man denn externe Geraete?
A: Zum Beispiel wenn die Gehaeuse voll sind. ;) Ernsthaft gesehen:
   Entweder wenn man den Streamer mit sich herumtraegt, das kann
   z.B. im Aussendienst ganz reizvoll sein, oder halt bei Notebooks
   und aehnlich kleinen Rechnern.

F: Was gibt es denn und von welchen Herstellern?
A: Achtung: Unvollstaendige Liste - Bitte per Mail ergaenzen!
   Von Colorado gibt es Trakker-Modelle mit 60 und 120 MB, von
   IOmega eine externe Version des TAPE 250.

F: Und wie werden die Streamer angeschlossen?
A: An den Druckerport (=LPT, parallele Schnittstelle). Dieser sollte
   bidirektional ausgefuehrt sein.

F: Wie ist das denn preislich?
A: So ab 600,-- DM.

F: Und die Geschwindigkeit?
A: Je nachdem. Man kann ungefaehr die Geschwindigkeit eines
   Streamers mit einem 1Mbit/s-Controller erreichen, es kann aber
   in Einzelfaellen auch deutlich weniger sein. Siehe Probleme.

F: Welche Software kann ich einsetzen?
A: In der Regel die mitgelieferte, da diese in der Regel weniger
   Probleme macht. CP-Backup unterstuetzt auch externe Geraete.

F: Was treten denn so fuer Probleme auf?
A: Gerade Notebooks etc. sind nicht immer absolut kompatibel. Das
   kann z.B. zu extrem langsamen Geschwindigkeiten fuehren, manchmal
   funktioniert auch gar nichts.


2.9 Troubleshooting
    ---------------

Hier gibt es Tips, was man macht wenn es ploetzlich ein Problem gibt.
Die Tips sind nicht markenspezifisch.


Y-Kabel: Manchmal sind diese Kabel der Grund fuer Stoerungen. Man
kann genausogut einfach einen weiteren Stecker auf das
Floppydatenkabel quetschen und den Streamer daran anschliessen.
Das Y-Kabel entfaellt so ganz. Dies fuehrt zumeist zu einem
reibungsloserem Ablauf.


Wenn der Streamer das Band abrollt (mehrfach!, das kann man per Hand
wieder draufrollen) ist die Bandendeerkennung defekt. Die Erkennung
erfolgt optisch und man sollte es erstmal mit der Reinigung des
Geraetes versuchen. Danach bleibt nur der Anruf beim Service.


Wenn der Streamer ploetzlich deutlich schlechter funktioniert, liegt
es oft an den Signalleitungen. Also alle Stecker neu setzen, evtl.
auch reinigen oder mit Kontaktspray behandeln. Evtl. auch das kabel
austauschen.


--------------------------------------------------------------------
3.0 Die einzelnen Geraete
--------------------------------------------------------------------


3.1 IOMEGA Tape 250
    ---------------

Der Iomega war der erste guenstige Streamer und hat den Preisrutsch
eingeleitet, der nun wiederum zu der grossen Verbreitung und den vielen
Problemen mit den QIC-Streamern gefuehrt hat. Zur Austattung
gehoerte CP-Backup in der Version 7.22. Die wurde aufgrund
verbreiteter Probleme mit der 7.22 inzwischen durch die
IOmega-eigene Software QBackup ersetzt. Angeblich gibt es nun
weniger Probleme, aber der Test steht noch aus.

Es gibt drei Modelle, zwei interne und ein externes.

Zunaechst das externe. Es gab nur eine Antwort zu dem externen
Geraet, das in Zusammenhang mit einem Notebook von TI, MS-DOS 6.0
und Doublespace schlicht die Zusammenarbeit verweigerte und wenn
ueberhaupt, dann nur gnadenlos langsame Backups erstellte, die nicht
zurueckzulesen waren.
Dies kann nur ein Einzelfall sein.


Und nun zu den internen Streamern.

Auf der CeBIT '94 wurde der TAPE 510 neu vorgestellt. Er schreibt
unkomprimiert 255MB auf ein Band, gemaess eines IOmega-eigenen
Standards. Im Gegensatz zu den groesseren Streamern anderer
Hersteller ist der TAPE 510 der einzige neue Streamer, der noch
ueber den Floppycontroller und nicht ueber einen SCSI-Controller
angesprochen wird. Ich weiss nicht ob das Geraet schon im Handel
ist, gesehen habe ich es noch nicht. Berichte liegen auch noch
nicht vor.

Die weiteren Ausfuehrungen gelten nur fuer den TAPE 250.

Auswertung von 16 Frageboegen:

Umgebung des Streamers:
Die meisten Einsender verwenden 486er Rechner, der langsamste ist
ein 386/33. Normalerweise wird der Streamer an einer
Standard-AT-Bus-Controllerkarte betrieben. Die meisten Geraete sind
nur wenige Monate alt bis maximal 1 Jahr alt. Eine Reinigung war
anscheinend bis jetzt nicht notwendig.

Support unmd Service:
Mehrere Geraete waren defekt, in der Regel von Anfang an. Der
Support von IOMEGA wird im allgemeinen als gut und schnell
bewertet, fuer Deutschlang gibt es eine kostenlose 0130er Nummer,
bei der man anscheinend auch durchkommt. Defekte Geraete wurden
innerhalb weniger Tage umgetauscht.

Software:
3 Einsender betreiben das Geraet unter OS/2. 2 Davon verwenden die
Software BACKMASTER, eine CP-Backup/DOS, da die Windows-Version
unter OS/2 den Streamer nicht findet und abstuerzt. Alle anderen
verwenden CP-Backup in verschiedenen Versionen zwischen 7.1 und
9.0, meistens die 7.22 oder die 8.0. Eine Person hatte erhebliche
Probleme mit CP-Backup. Norton-Backup 2.2 brachte Abhilfe. Mit dem
IOmega kann man auch die Software von Colorado (Tape) verwenden,
die fuehrt in der Regel zu guten Ergebnissen.

Baender:
1/3 der Einsender formatiert Baender ohne defekte Bloecke. Dabei
wurden Baender der Firmen Verbatim (vorformatiert), 3M und Sony
(haeufiger als die anderen) verwendet. Die Haelfte der Einsender
benutzt SONY-Baender. Mit vorformatierten Baendern kommt es
generell zu weniger Problemen. In diesem Zusammenhang interessant
ist, dass auf der CeBIT '94 auf dem IOmega-Stand nur Baender von
Sony und IOmega verwendet wurden.

Hier die Meinungen zu den einzelnen Baendern. Genannt ist die
durchschnittliche Anzahl der defekten Bloecke und einzelne
Extremwerte.

Sony QD2120:            0-5, 16, 40, 57
Mitsubishi DC2120:      40-300, 8, 71, 76, 90, 117
Maxell:                 30-40, 5
Verbatim:               50-70, 27
3M:                     40

Sony-Baender scheinen damit mit Ausnahmen am besten geeignet zu sein.

Dauer eines Backups:
100MB werden in der Regel in gut 40 Minuten ohne Kompression
gesichert. Der zusaetzlich angebotene Iomega-Controller erfuellt
seinen Job, ein Backup dauert mit ihm etwa 22 Minuten. Ein Report
berichtete von weniger defekten Bloecken mit dem IOMEGA-Controller.

Lautstaerke des Geraetes:
Der Iomega wird als laut empfunden, insbesondere beim Wechseln der
Spur. Im Vergleich zum Colorado ist er aber immer noch ein
Leisetreter.

Einbauort:
Ich habe keine Regelmaessigkeit im Verhalten erkennen koennen. Als
ich den Streamer gekauft hatte lief er mit etwa 40 defekten
Bloecken und den recht schlechten Mitsubishi-Baendern. Nach dem
Umbau in ein anderes Towergehaeuse stieg dieser Wert auf ueber 400
an und von einem funtionierenden Betrieb konnte nicht mehr geredet
werden.

Ich habe dann den Computer nochmal auseinandergenommen und neu
zusammengebaut, und dabei die Anordnung der einzelnen Geraete
veraendert und die Kabel ordentlich angeordnet. Der Streamer liegt
nun zuunterst unter den 5.25"-Laufwerk, vorher lag der zwischen den
beiden Floppies. Seitdem funktioniert er wieder, bei grossen
Backups kam es aber zu Schreibfehlern, so dass ich grundsaetzlich
ueberpruefen musste.

Nachdem unterhalb des Streamers noch ein CD-ROM Laufwerk dazukam,
werden wieder nahezu fehlerfreie Backups geschrieben. Ein direkte
Erklaerung habe ich dafuer nicht, ich vermute es haengt mit
Ausstrahlungen des Netzteils zusammen.

Seitdem der Streamer an einem Adaptec 1542CF haengt gibt es so gut
wie keine Probleme mehr. Die Qualitaet des FDD-Controllers scheint
also nicht unerheblich zu sein.


3.2 Conner / Archive
    ----------------

Archive/Maynard stellt schon lange Streamer her. Conner hat die
Firma kuerzlich uebernommen. Es sind noch viele aeltere Modelle im
Umlauf, in der Regel beziehe ich mich auf den Conner C250MQ. Dieser
ist baugleich mit dem ESCOM Powerstreamer und dem OKANO (Karstadt)
Streamer. Der Conner-Streamer wird mit einem 5.25" Einbaurahmen aus
Metall (!, d.h. keine Probleme mit der Erdung) und einem
formatierten 3M Band geliefert, sowie mit der funktionierenden,
aber im Funktionsumfang aeusserst maessigen Backupsoftware 'Conner
Backup Basics' geliefert fuer DOS und Windows geliefert.

ESCOM hat auch schon mal Colorado-Geraete als Powerstreamer
verkauft. Man sollte bei diesen Lizenzproduken grundsaetzlich
pruefen, welches Geraet man tatsaechlich erhaelt.

Bei den verschiedenen Archive Streamern blicke ich leider nicht ganz
durch. :-( Folgende Modelle sind beteiligt:

11250Q
31250Q
SQ51250
XL 80
XL 9250i
Ich denke es handel sich um 3 verschiedene Baureihen... ich fasse
sie der Einfachheit halber erstmal zusammen. Wer Licht in das Dunkel
bringen moechte, schreibt einfach eine Mail an mich, spart sich
Anspielungen auf meine Unwissenheit..., und laedt sein Wissen bei
mir ab. Wenn ich der Masse nach gehe, die einzelnen Fragebogen
wiedersprechen sich naemlich, komme ich zu dem Ergebnis Conner
C250MQ = ESCOM Powerstreamer = Okano Streamer = Archive 31250Q.
Der Schwerpunkt verschiebt sich inzwischen mehr und mehr auf das
Conner-Geraet.

Die Auswertung basiert auf 25 Mails.

Wiederum fast nur schnelle Rechner ab 386/33, viele 40er und viele
486er. Zwei 386SX-16, auf denen das Backup prompt laenger dauert,
interessanterweise auch ohne Komprimierung.

Aufteilung auf die Modelle: 8 mal Escom, 2 mal Okano, Rest Archive.
Die Haelfte der Modelle ist 9 Monate bis ein Jahr alt, dies betrifft
vor allem die Archive Modelle, die anderen sind bis 3 Monate alt.

Support & Service:
Die Besitzer der Archive-Streamer waren auf die Hotline eher selten
angewiesen, es liegt auch nur ein Bericht ueber die Hotline vor. In
diesem Fall stand die Antwort auch nach laengerer Zeit noch aus. Bei
den von ESCOM vertriebenen Geraeten faellt der Service
(erwartungsgemaess) flach bzw. wird als inkompetent bewertet.

Defekte Bloecke:
Bei 85% der Einsender lag die Zahl defekter Bloecke zwischen 0 und
10 und in diesem Bereich tendenziell eher niedrig. Allerdings gibt
es Ausnahmen mit bis zu 70 defekten Bloecken, zum einem bei dem
80XL, aber auch bei neuen Geraeten. Problematisch ist, dass viele
Leute Qicstream verwenden und dieses Programm keine Angaben zu
defekten Bloecken macht. Auch CP-Backup wird oft verwendet.

Baender:

Maynard 1120f /formatiert): 6
RPS QIC2120:                60
Mitsubishi:                 55
Sony QD 2120:               0, 0, 0, 6, 15, 15-60, 55, 70
Verbatim DL2120:            0, 3, 6, 70, 130
Scotch:                     3
Dysan:                      3
3M Ximat:                   6, 10, 15, 130
IOMega:                     15, 15
Irwin:                      5
Fuji:                       15, 15
Lion:                       0
Carlisle:                   7 (sehr alte Baender)


Ich hab es mal etwas anders aufgeschrieben, da sehr viele
verschiedene Baender verwendet werden und ich nicht einen
Einzelwert mit einem Durchschnittswert vergleichen moechte. Wie man
sieht, die meisten nehmen Sony oder Verbatim, die meisten davon
wiederum sind QICSTREAM-User und haben meistens keine Ahnung in
Bezug auf defekte Bloecke, diejenigen, die 0 angeben, habe ich
nicht aufgefuehrt.

Software:

Die Tape-Software funktioniert nicht mit einem Conner/Archive-Geraet!

Geschwindigkeit / Dauer eines Backups

Ein neuer Rekord: 12 Minuten fuer 100MB ohne Pruefung mit einem
Standardcontroller, bei immerhin zwei Leuten. In der Regel dauert ein
100MB-Backup 20-25 Minuten, mit Ueberpruefung doppeltsolange (logo).
Der Conner-Streamer ist also zweifelsohne ein schnelles Geraet.

Lautstaerke:

Der Conner ist sehr leise, besonders die Spurwechsel. Von einem
Radio auf Zimmerlautstaerke wird er locker uebertoent.

Sonstiges:

Der Conner-Streamer stellt sich nach dem Einlegen eines Bandes
automatisch auf die Spurlage ein und liest das Inhaltsverzeichnis.
Wenn die Backupprogramme diese Information abfragen steht sie somit
sofort zu Verfuegung. Diese Funktion ist abschaltbar

Terminierung:

Das letzte Laufwerk, also im Zweifelsfall der Streamer, soll
terminiert werden. Das hat anscheinend keiner gemacht und es laeuft
trotzdem.



3.3 Colorado
    --------

Die andere grosse alte Streamer-Marke. Die von Vobis vertriebenen
Streamer sollen auch von Colorado, es hat aber keiner einen.

Auswertung von 15 Fragebogen.

Es gibts zwei Modelle, den DJ-10 (60MB) und den DJ-20 (120MB). Die
Modelle im Umlauf sind sind zum Teil schon 2 Jahre alt, etwa 2/3
der Mails entfallen auf den DJ-20. Mit einigen Ausnahmen wuerden
alle wieder einen Colorado kaufen, allerdings meistens lieber einen
groesseren. Der Grund zum Absprung zu einer anderen Firma ist in
der Regel der insbesondere vom Colorado ausgehende Laerm.

Support & Service:

Ein geliefertes Geraet war defekt, es wurde problemlos auf Garantie
umgetauscht. Interessant ist, dass Colorado ein Geraet, das nie
richtig lief noch nach Ablauf der Garantiezeit umgetauscht hat.
In einem anderen Fall wurde ein nach 1,5 Jahren kaputt gegangenes
Geraet anstandslos umgetauscht. Colorado ist also sehr kulant was die
Garantiezeit betrifft. Die meisten haben die Hotline aber noch nie
strapaziert. Daher beruht die Wertung z.Z. auf einem Zitat: 'Wenig
Ahnung, aber freundlich bemueht :-)'. Wenigstens etwas.

Der Support hat 3 Nummern:
0130 813861 ,kostenlos, Geruechte, die Nummer sei Down stimmen wohl
nicht.
0031 2068 17810-0, in den Niederlanden, aber deutschsprachig
0044 628 488448 in Grossbritannien

Adresse in GB:
Colorado Memory Systems Europe Ltd.
Alexander House
Mere Park
Dedmere Road
Marlow, Buckinghamshire SL7 1PD


Defekte Bloecke: Die eine Haelfte der Einsender kommt auf 0 Bloecke,
die anderen schwanken so zwischen 35-60 defekten Bloecken, einige haben
sich aber leider nicht getraut, mir ihre Bandsorte zu verraten.

Baender:

3M DC2120:              0, 0, 10-50
Verbatim DC2120:        0, 0, 0
Sony QD2120:            0, 0, 35, 35
Carlisle:               0
Mitsubishi:             0
Maynard:                35
Fuji:                   10-50, 15
Minidata:               20
Iomega:                 nicht bekannt

Bei 3M ist es bei einem Colorado-User mehrmals zu Bandabrissen
gekommen. Einige reinigen das Geraet regelmaessig bis gelegentlich,
andere gar nicht.


Verwendete Software:

Die uebliche Mischung aus Norton, Central Point, ... ist schwach
vertreten, die von Colorado mitgelieferte TAPE-Software macht bei
fast allen das Rennen, in verschiedenen Versionen. Man kann sich
die jeweils neueste Version von TAPE aus Mailboxen besorgen.


Dauer eines Backups:

Ziemlich uneinheitlich (es sind nur schnelle Rechner beteiligt)
zwischen 20, 25 bis 35, 40 Minuten fuer 100 MB unkomprimiert ohne
eine bestimmte Tendenz. Bei Verwendung des FC-10 Controlleres
immer etwa 20 Minuten.

Lautstaerke:

Die Colorado-Geraete gelten als sehr laut. Dies ist auch der Grund
fuer die potentiellen Markenwechsler. Im Gegensatz zum IOmega, der
sich vor allem beim Spurwechsel bemerkbar macht macht der Colorado
permanent viel Laerm.

Troubleshooting:

Problem: TAPE meldet nach laengerem Formatieren einen Fehler und
bricht ab.
Moegliche Loesungen:
- auf Erdung achten (wie immer!)
- da das Geraet kein Metallgehaeuse hat ist es fuer Stoerstrahlungen
  empfindlich, also evtl. den Einbauort wechseln (vergleiche Iomega).
- Das Y-Kabel entfernen und einen 3. Stecker an das Floppykabel
  klemmen .

Problem: Bei aelteren Geraeten werden Files falsch zurueckgelesen.
Loesung:
- ARJs etc. sichern. Die kann man nach dem Zuruecklesen ueberpruefen
  lassen
- Bei einem neuen Versuch kommen die Daten meistens fehlerfrei an.

3.4 Irwin etc
    ---------
TNX an alle, die sich zu diesen Geraeten geaeussert haben, aber fuer
eine Auswertung reicht es einfach immer noch nicht.

Eine neue Info: Im Gegensatz zu den moderneren Geraeten der anderen
Hersteller beherrschen Irwin-Streamer keinen automatischen
Drive-Select, d.h. er funzt nicht parallel zu zwei FDDs.


--------------------------------------------------------------------
4.0 angepasster Fragebogen zur Fortfuehrung:
--------------------------------------------------------------------


FRAGEBOGEN ZU DEN QIC-STREAMERN:
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^

Computertyp                     :
Controller                      :
Streamer                        :
wie alt?                        :
Reparaturen?                    :
Reinigung?                      :
Erfahrungen mit Hotline/Service :
Besondere Einstellungen         :
Wie laut ist das Geraet         :
Wuerdest Du das Geraet noch
einmal kaufen?                  :

Verwendete Baender              :
Durchschnittliche Anzahl
defekter Bloecke                :

Verwendetes Betriebssystem      :
Verwendete Software             :
Dauer eines Backups von 100MB
unkomprimiert ohne Pruefung     :
Durchschnittliche Kompression   :

Kommentare, aufgetretene Probleme, Tips:

Und weil einige Leute die Fragen falsch verstanden haben hier
ausgefuellter Musterbogen:


Computertyp                     : 486DX2/66
Controller                      : IDE-Multi-IO, 500KBit/s
Streamer                        : Iomega Tape 250 inside
wie alt?                        : 7 Monate
Reparaturen?                    : Keine
Reinigung?                      : 1 mal im Monat
Erfahrungen mit Hotline/Service : Kompetent, gut erreichbar
Besondere Einstellungen         : Benutze Backupsoftware nur ohne Cache
Wie laut ist das Geraet         : etwa wie der Colorado
Wuerdest Du das Geraet noch
einmal kaufen?                  : Nein

Verwendete Baender              : Sony QD2120, Mitsubishi DC2120
Durchschnittliche Anzahl
defekter Bloecke                : Sony: 50, Mitsubishi: 80

Verwendetes Betriebssystem      : MS-Dos 5.0
Verwendete Software             : CP-Backup V9/Dos & V1/Win
Dauer eines Backups von 100MB
unkomprimiert ohne Pruefung     : 35 Minuten
Durchschnittliche Kompression   : 1:1,6

Kommentare, aufgetretene Probleme, Tips:

Streamer mag vor allem weisse Schokolade und Salzstangen.

und nochmal:


FRAGEBOGEN ZU DEN QIC-STREAMERN:

Computertyp                     :386SX-16
Controller                      :1MBIT/s fuer 2.88MB-Floppies von
                                 Longshine
Streamer                        :Conner C250MQ wie alt? :3 Wochen
Reparaturen?                    :Keine
Reinigung?                      :Nein
Erfahrungen mitHotline/Service  :Nein
Besondere Einstellungen         :Nein
Wie laut ist das Geraet         :leise
Wuerdest Du das Geraet noch
einmal kaufen?                  :Ja
Verwendete Baender              :3M DC2120 vorformatiert
Durchschnittliche Anzahl defekter Bloecke :formatiere nicht selbst

Verwendetes Betriebssystem      :Novell Dos 7
Verwendete Software             :QICSTREAM 3.0XL
Dauer eines Backups von 100MB
unkomprimiert ohne Pruefung     :21 min
Durchschnittliche Kompression   :1:1,2

Kommentare, aufgetretene Probleme, Tips:

Geliefertes Geraet war defekt, wurde vom Haendler umgetauscht.
Pruefungen sind sehr sinnvoll, bei mir treten immer Fehler auf.

Alles klar? Na dann bis zur naechsten Version!               Gunther



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5. History
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5.1 Aenderungen seit der letzten Fassung
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1.10: Release 03
OS/2: Teile aus der Gerfaq uebernommen Installation
Troebleshooting
schon wieder eine Namensaenderung

1.04:interne Version
QICstream
Conner Backup Basics
Fastback/2 neu
Novell DOS 7
Iomega


1.03:interne Version
2.8 Externe Streamer neu

1.02:interne Version
Backmaster rewrite
IOmega - Lieferumfang
QBackup neu aufgenommen
Novaback neu aufgenommen
Qicstream
EZ-Tape neu aufgenommen
Adaptec 1542 CF
Adaptec 1542 B
Irwin

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